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Städte von morgen und was KI damit zu tun hat

Ljubljana, Slovenien im März. Hunderte Menschen aus aller Welt, die sich eine Frage stellen: Wie bauen wir Städte, in denen es sich wirklich gut leben lässt? Nachhaltig, grün, gesund, lebenswert. Genau darum geht es bei der Urban Future Conference, einer der wichtigsten Plattformen für urbane Transformation weltweit. Und genau deshalb waren wir als Sinnwerkstatt dabei.

Zusammen mit unserem Kollegen Edgar Linscheid, der auf der Konferenz einen Talk gehalten hat. Sein Thema: der Einsatz von generativer KI in der Kommunikation. Und der hat nicht nur im Publikum für Gesprächsstoff gesorgt.

Warum das auch für Stadtentwicklung relevant ist

Wer Städte verändern will, muss Menschen überzeugen. Bürger:innen, Entscheidungsträger:innen, Investierende. Und dafür braucht es Kommunikation, die bewegt, im besten Fall buchstäblich. Videobasierte KI-Tools machen es heute möglich, komplexe urbane Konzepte lebendig darzustellen: Wie wirkt ein neues Quartier? Wie fühlt sich eine begrünte Innenstadt an? Was passiert, wenn Parkplätze zu Parks werden?

Was früher teure Produktionen brauchte, lässt sich heute effizienter und ressourcenschonender umsetzen. Für Städte und Organisationen, die mit begrenzten Budgets große Wirkung erzielen wollen, ist das kein Nice-to-have. Es ist ein Game Changer.

Genau das entspricht unserer Überzeugung bei der Sinnwerkstatt: Digitalisierung dann, wenn sie für das echte Leben sinnvoll ist. KI dann, wenn sie nachhaltige Kommunikation stärkt, nicht ersetzt.

KI ja – aber mit Haltung

Wir setzen KI-Tools dort ein, wo sie sinnvoll sind. Nicht, weil sie gerade en vogue sind. Als Unterzeichner:innen des Code of Conduct für Demokratische KI verpflichten wir uns, den Einsatz von KI kritisch zu reflektieren: Welche Werte stecken in den Systemen, die wir nutzen? Wer profitiert davon und wer nicht? Wie viel Energie verbraucht eine KI-Produktion im Vergleich zur klassischen Variante?

Diese Fragen stellen wir uns auch, wenn es um videobasierte KI geht. Denn nachhaltige Kommunikation bedeutet für uns nicht nur, über Nachhaltigkeit zu sprechen. Es bedeutet auch diese in unserer Arbeitsweise zu integrieren: wie wir kommunizieren, mit welchen Tools wir arbeiten, mit welchem Ressourcenverbrauch und mit welcher Wirkung.

Die Urban Future Conference hat uns daran erinnert, wie viele Menschen weltweit an einer besseren Stadtgesellschaft arbeiten.

Wir freuen uns, ein kleiner Teil davon zu sein. 🌱

Edgars Präsentation könnt ihr übrigens hier downloaden.

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