Smack my pitch up!

04 Aug Smack my pitch up!

Wir werden regelmäßig von Organisationen, die tolle Arbeit leisten, eingeladen, an Pitches teilzunehmen. Diese Pitches sind in der Regel unbezahlt und es werden beliebig viele Agenturen eingeladen, um eine möglichst große Auswahl an möglichen Ergebnissen zu haben. Wir mögen Pitches nicht. Warum? Darum:

  • In Pitches entstehen schlechte Konzepte! Gute Kommunikation braucht vor allem eins: Kommunikation! Wir wollen im Vorfeld mit euch sprechen, erfahren was euch wichtig ist, ein Gefühl für euch und euer Anliegen bekommen. Kein Pitch-Briefing der Welt ersetzt gute und direkte Workshops. Und kein gutes Konzept kann in einer unbezahlten Nacht zu Ende gedacht werden.
  • Pitches ziehen Prozesse in die Länge! Wenn ihr zuerst einen Open Call macht, dann 100 Eingänge sichten müssen, dann 10 Agenturen einladet, die Ergebnisse persönlich vorzustellen und dann eine Auswahl der drei Finalisten im Faustkampf gegeneinander antreten lasst, habt ihr sehr viel wertvolle Arbeitszeit auf allen Seiten verschwendet. Zeit, die wir als Agentur mit dem Leben unserer Werte und dem Ausbau unseres Portfolios verbringen möchten. Um gute Arbeit leisten zu können, brauchen wir euer Vertrauen in unsere Haltung und unsere Erfahrung.
  • Gute Arbeit kostet Geld! Wir wollen unsere Mitarbeiter nach dem Prinzip der komfortablen Genügsamkeit fair bezahlen und als Agentur nachhaltig und bewusst wirtschaften. Das geht nicht, wenn wir permanent an nicht-bezahlten Pitches arbeiten.

 

Man kann diese Liste lange weiterführen, aber spannender ist eigentlich die Frage: Wie kann man es besser machen? Am liebsten ist es uns, wenn unserer Arbeit vertraut wird. Wenn man sich ansieht, wie wir unsere Kompetenzen in vergangenen Projekten einsetzen konnten, um dann zu sagen: „Ich weiß, dass ihr meine Idee auch toll umsetzen könnt.“ Trotzdem gibt es Projekte, für die man verschiedene Herangehensweisen, möglicherweise von verschiedenen Agenturen sehen möchte. Wenn das der Fall ist, kann man durch die Einhaltung einiger Spielregeln trotzdem tolle Ergebnisse bekommen:

  • Der Kreis der teilnehmenden Agenturen ist klein (3-4).
  • Jede Agentur kann in einem Workshop gebrieft (persönlich) werden.
  • Für die Arbeit am Pitch gibt es ein festgesetztes Honorar.

 

Wir haben mit dieser Praxis sehr gute Erfahrungen mit verschiedenen Kunden machen dürfen – und freuen uns, sie weiter zu betreiben!