Gute Güter – to go

30 Mai Gute Güter – to go

Am Wochenende waren wir in Hamburg bei Goodgoods – der „Messe für nachhaltigen Konsum“.
Auf dem eher kleinen Gelände entdeckten wir viele interessante, ähnlich gesinnte Menschen und Unternehmen. Besonders faszinierten uns natürlich die Werbemaßnahmen, mit denen öko/fair orientierte Firmen auf sich aufmerksam machten. So tummelten sich diverse pflanzenbehangene Gestalten auf der Messe, andere verteilten „Energie“-Riegel eines durchaus nicht 100%igen Ökostrom-Unternehmens.

Mal wieder galt die Parole: Trinken hilft. Unter dem Motto konnte man unsere Lieblings-Erfrischung, die spritzig-karitative LemonAid mit ihrem so simplen wie genialen Grundrezept von Limettensaft, Rohrzucker und Mineralwasser mit einer Mini-Maschinerie selbst herstellen. Genussvolle Verkostung und regen Zulauf gab es ebenso bei unseren Beinahe-Nachbarn vom Coffee Circle aus dem Betahaus, die mit dem Erlös ihres online bestellbaren Gourmetkaffees die Kaffeebauern direkt unterstützen. 

Sympathisch und familiär aufgestellt ist auch die umweltfreundliche Druckerei Lokay, die ihren Mitarbeitern sogar eigens ein Leihfahrrad zur Verfügung stellt. 3D-Druck bietet sie zwar nicht – aber den konnte man in der Do-It-Yourself-Werkstatt der Goodgoods bestaunen, welcher uns natürlich höchst zusagte. Organisiert vom Verbund offener Werkstätten, der auch in Berlin Niederlassungen besitzt, konnte man hier töpfern, siebdrucken, Tüftelwürfel oder Recycling-Lampen aus CDs basteln.

Eine kleine Fotogalerie der Messe zeigt Utopia, die auch selbst präsent waren und uns mit I-Pads spielen ließen.

Übrigens vermarktet sich auch Hamburg selbst geradezu offensiv als Umwelthauptstadt. Da wird man bisweilen in einem Café von Gästen auf die Einsparmöglichkeit von Plastikdeckeln der Kaffeebecher hingewiesen. Leider reichte das knapp bemessene Gepäck nicht für unsere Thermo-Becher aus – wir mussten ja noch Platz für die teils sehr gewitzten Werbegeschenke reservieren.

So hatte der nachhaltig titulierte Otto-Ableger Ecorepublic tatsächlich unsere Idee der Samenbomben in einer To-Go-Variante verbreitet. Die Entwicklung der Fabrik-Version wird nun in einem unserer Büro-Pflanzenkübel supervidiert – in Eintracht neben der Selfmade-Samenbombe (o. r.) und dem von einem „nachhaltigen Mobilfunktarif“ verschenkten Mini-Kresse-Set (u. r.; Unten links übrigens eine Original-Requisite aus unserem Spot „Schwere Kost“).

Ein kleines Highlight war der Stand des öko-fairen Vertriebes livingResponsible. Dort wurde auch NOAH – Italian Vegan Shoes vorgestellt – durch nette menschliche Präsenz sowie durch den neuesten sinnwerkstatt-Spot! Den kann man in HD-Qualität auf der Noah-Seite sehen – und bald auch hier.