Geld stinkt nicht

13 Jan Geld stinkt nicht

Oder stinkt es doch?! Allenfalls gibt es mittlerweile zahlreiche gute Alternativen zu gierigen Profitbanken. Oder wie von sinnlosem Konsum überschüssiges Geld sinnvoll investiert werden kann…


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Die Projekte, die Geld von Banken wie der EthikBank, GLS (Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken), Triodos oder Umweltbank bekommen, müssen sich aktiv für eine nachhaltige Wirtschaftsweise engagieren. Auf den ersten Blick wirken die Kundenzahlen im Vergleich zu den Großbanken fast niedlich, dennoch können diese wenigen Kunden eine große Wirkung haben.

Ihr Angebot reicht vom Girokonto über Sparbriefe und Fonds bis hin zum Ökobaukredit. Und wie die anderen Großbanken arbeitet auch die Ethikbank mit den Kundengeldern an Wertpapier- und Kapitalmärkten, allerdings ausschließlich nach bestimmten ökologischen und sozialen Kriterien. Anders als viele der Großbanken, die häufig eher an Gewinnmaximierung interessiert sind oder die in Unternehmen investieren, die sich an Rüstungen, Atom- oder Kinderarbeit beteiligen.


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Der Kunde kann entscheiden, in welche Bereiche und Projekte (mit gesellschaftlicher Verantwortung) das angelegte Geld von der Bank investiert werden soll. Das wird ermöglicht durch Transparenz sowie die Möglichkeit jederzeit nachzuschauen, in welche Wertpapiere die Bank investiert und wofür die Ökokredite verwendet werden. Sie ist für Menschen da, die Verantwortung in der Wirtschaft, für die Gesellschaft oder für die Umwelt übernehmen. Das sind Menschen, die ihre persönlichen Interessen mit ethischen Grundsätzen und Zielen vereinbaren wollen und weitsichtig in die Welt zukünftiger Generationen blicken und planen wollen. Deswegen ist die sinnwerkstatt seit ihrer Gründung Kunde der GLS Bank.

Natürlich findet man im WWW auch zahlreiche weitere Möglichkeiten, Vermögen zu investieren, abseits einer Bank. So informiert der Fachverband für nachhaltige Geldanlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz über diverse Möglichkeiten in diesem Bereich. Ebenso empfiehlt das in Dortmund ansässige ECO-Reporter Portal, die mit dem Slogan „fundierter Finanzjournalismus im Netz“ mehr zum Thema grüner „Geldanlagen mit Verantwortung“ verraten.

Es gilt, besser keine Bad Bank, Toobigtofail-Bank oder ihre Bankgeheimnisse zu unterstützen. Die 3sat Reportage zeichnet die Zusammenhänge der Finanzkrise auf und stellt die GLS in ihrem anschaulichen Beitrag vor (ab der vierten Minute).

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